Philipp Dornauer, Heinrich Winter, Poet  

Die Frage warum ich Schauspieler bin, beantworte ich meistens sehr schnell:

Weil ich es musste! Wie vermutlich jedes Kind, war ich schon immer von den Figuren im Fernsehgerät begeistert. Schon lange nachdem meine Mutter die Videokassetten wieder im Schrank verstaute, liefen die Geschichten in meinem Kopf weiter und ich habe mich in meinen Gedanken regelrecht in den Helden verwandelt. Bei den meisten Kindern hören diese Fantasien im Laufe der Jahre auf, doch bei mir läuft dieses Rädchen immer weiter und heute weiß ich, wie ich meinen Träumen ein kleines Stück Wirklichkeit verleihen kann. Und mein Drang auf die Bühne ist größer denn je! Im Jahr 2011 absolvierte ich meine kaufmännische Ausbildung an der Handelsakademie in Innsbruck. Nach meinem Schulabschluss absolvierte ich meinen Grundwehrdienst beim Österreichischen Bundesheer.
Während einer Vorlesung in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck, schoss mir der Gedanke, dass dies, doch nie das Leben war, welches ich mir für mich vorstellte. Kurz darauf, bewarb ich mich an der Schauspielschule Innsbruck und genoss dort den Unterricht. Doch um die Schauspielerei in einem größeren Rahmen und in einer größeren Stadt zu verfolgen, wechselte ich an die 1st Filmacademy und zog nach Wien. Im Herbst 2016 kam die Komödie BURNOUT von „five season cinema“, einer jungen engagierten Produktionsfirma aus Tirol, in die Kinos, in welcher ich in einer Nebenrolle zu sehen bin.

 

Richard Maynau, Wilhelm Haller, ein Baumeister, sein Onkel

Schauspieler, Regisseur und Sänger. Maynau erhielt ab 1985 bei Edith Nordegg eine Schauspielausbildung. Neben vielen Rollen in Nestroystücken und Komödien von Shakespeare bis Feydeau hat er auch Dramen von Arthur Miller bis Theodor Csokor gespielt. Er machte zahlreiche Tourneen und Gastspiele in Deutschland, spielte auch in verschiedenen Landestheatern und an vielen Wiener Bühnen. Das KulturforumM, EPA und das SalontheaterWien sind weitere Schaffensbereiche. Seit 2002 ist er mit Wienerlied- und Musicalprogrammen auf deutschen und österreichischen Bühnen zu sehen. Zusammen mit der Stadtgemeinde Stockerau hat er im August 2009 das neue Lenautheater gegründet. Als Ergänzung zum Lenautheater wurde von ihm 2010 in der Musikschule Stockerau die Abteilung Theater gegründet. Seit 2013 ist er bei den Stockerauer Festspielen zu sehen.

 

Edith Schachinger,  Emilie, seine angenommene Tochter

Edith ist gebürtige Niederösterreicherin und hat ihre Musical-Ausbildung an den Sunrise Studios in Wien absolviert. Seither hat es sie auf verschiedene Bühnen in Deutschland verschlagen. Sie war mit „Schneewittchen – Das Musical“ zwei Mal auf Deutschland-Tournee und spielte eine Saison am Boulevardtheater Dresden. Außerdem zeigte sie ihr komödiantisches Talent in mehreren Theaterproduktionen in Wien. Für die Kellergassen-Compagnie spielt sie heuer zum zweiten Mal.

www.edith-schachinger.at

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Kurt Hexmann, Treuhold Fledermaus, Schustergesell

Der in Wien geborene Schauspieler erhielt nach Matura und Schauspielschule Krauss sein erstes Engagenment in Andre Hellers „Flic Flac“. Darauffolgende Theaterstationen waren das Theater der  Jugend, Kleine Komödie, Simpl, Theater an der Wien, Tribüne, Akzent,  Theater in der Drachengasse, Freie Bühne Wieden,  Metropol, 3Raum Anatomietheater,  die Stadttheater Baden, St. Pölten und Klagenfurt, u.v.a. Dazwischen gab es immer wieder Tourneen in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Klassikern wie  Ein Sommernachtstraum(Lysander), Dantons Tod(Camille),   Hamlet(Rosenkranz) und musikalische Produktionen wie Fledermaus(Orlofsky), Axel an der Himmelstür(Theo),  Sissi(Major Krespl). Die Arbeiten im Film und Fernsehbereich erstrecken sich von Axel Cortis „Blassblauer Frauenschrift“ zu Tatort, „Liebe Familie“, Kommissar Rex, Hochwürden wird Papa, Soku Donau, etc. Mehr als 25 Jahre war der Schauspieler beim Kultursommer Laxenburg zu sehen – wie auch bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf, Bad Ischl, Gossam, Krems, Stockerau und Parndorf. Seine permanente Sprechertätigkeit reicht von der  Werbung bis zu diversen literarischen Programmen im In- und Ausland (Elfenbeinküste).

 

Leila Müller, Rosel Knopferl, Schustermeisterswitwe, Fledermaus’ Angebetete

Leila Müller absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss. Dem Diplom mit Auszeichnung folgte 2002 die ZBF-Prüfung (heute ZAV) in München. Neben zahlreichen Bühnen- und Filmrollen arbeitete Leila Müller auch als Regieassistentin und Regisseurin an verschiedenen Theatern in Österreich und Deutschland.
2012 gründete sie den Verein „l*art pour lar*t“ mit dem sie in der Spielzeit 2012/13 die Österreichische Erstaufführung von „der himmel ist weiß“ in Kooperation mit dem Theater Drachengasse realisierte.
2013 leitete sie das Mehrgenerationenprojekt “Der Zauberer von Oz” mit 150 Mitwirkenden in Perchtoldsdorf.
Ab der Spielzeit 2013/14 war sie am Landestheater Coburg engagiert. Wo ihr mit der Hommage an Loriot „Bitte sagen sie jetzt nichts” prompt ein Dauerbrenner geglückt ist. Und auch ihre Adaption des Kinderbuchklassikers “Pinocchio” erfreute sich einer Wiederaufnahme in der folgenden Spielzeit, in der sie für das Weihnachtsmärchen “Die kleine Hexe” und die französische Komödie “Der Vorname” verantwortlich zeichnete. Auch in ihrer dritten und vierten Spielzeit am Landestheater Coburg konnte sie mit Wiederaufnahmen punkten: Sowohl die Komödie „Der Vorname“ als auch „Frau Müller muss weg“ avancierten zum Kassenschlager in jeweils zwei Spielzeiten. Zudem wurde „Frau Müller muss weg“ zu den 35. Bayerischen Theatertagen 2017 eingeladen. Seit März 2017 ist Leila Müller wieder freischaffend, sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin, tätig.

Weitere Infos unter: www.leila-mueller.info

 

Peter Josch, Konrad Karpfen, Inhaber des Etablissements Zum Silbernen Knödel

Peter Josch spielte zuletzt u.a. den Grafen Staschek („Polnische Hochzeit“), den Frosch („Die Fledermaus“), den Cassangne in „Wie man Hasen jagt“ von Feydeau. In Salzburg, Bonn, bei den Kissinger Theatertagen, in Nürnberg und in Prag den Schwejk in Jaroslav Haseks „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ und im Sommer 2015 in Salzburg den Knieriem in Nestroys „Lumpazivagabundus“. Gastspiele und Tourneen in ganz Europa, über einhundert Film-und Fernsehrollen und Theaterübertragungen. Mit der Kellergassencompagnie spielte er den „Brandtner Kasper“ und den Maxenpfutsch in Nestroys „Nagerl und Handschuh“

www.peterjosch.at

 

Sonja Zobel, Viktoria, genannt Viktorl, seine Tochter  

Sonja Zobel ist gebürtige Salzburgerin, die für ihr Schauspielstudium nach London gezogen ist. Seit ihrer Graduierung vom Drama Studio London 2014 hat sie durchwegs in allen Sparten gearbeitet und spielt seit Oktober 2016 die Jenny in „Asip und Jenny“ am kleinen Theater Salzburg.
Weitere Theaterrollen beinhalten unter anderen, die Agave in „Die Bacchantinnen“ für das Lazarus Theater und den Buben in „Warten auf Godot“ in einer 4 monatigen Großbritannien und Irland Tour mit dem London Classic Theater.
Filmisch spielte sie zuletzt die Nelly im Episodenfilm „Heldenzeitreise“ unter der Regie von Wolfram Paulus  und wird in Kürze als Hana im Kurzfilm „Klavier“ unter der Regie von Marlene Mayer zusehen sein.
Sie ist außerdem die Stimme aller weiblichen Rollen in der Kinderanimationsserie „The Adventures of Yopane“ für Kids Creative Lingo.
Sie ist das erste Mal Teil der Kellergassencompagnie und freut sich riesig über diese Zusammenarbeit.

 

Florian Feik, Zachariesel, Hilfsteufel

Florian Feik wurde in Korneuburg geboren und ist in Tulln an der Donau aufgewachsen. Er besuchte im frühen Alter die Ballettschule der Wiener Staatsoper und spielte u.a. im Musical „Elisabeth“ den jungen Kronprinz Rudolf. Später studierte Feik an der MUK modernen Tanz, entschied sich dann aber für ein Schauspielstudium und drehte zahlreiche Werbungen, spielte in Serien und Filmen wie z.B. „Copstories“ und „Im weißen Rössel – wehe du singst“. Jüngst drehte er für Julian Pölsler „Alt aber Polt“, der voraussichtlich im Herbst 2017 erscheinen wird. Zuletzt spielte Feik in „Alles muss glänzen“ mit Maria Furtwängler am Theater am Kurfürstendamm im Berlin. Mit Luzia Nistler sang er 2003 ein Duett an den Vereinigten Bühnen Wien.

www.florianfeik.com

 

 

Peter Sommersgutter, Oberstadtamtsdirektor Karli Wangenmeier

Der geborene Grazer arbeitet im Brotberuf seit 2010 bei einem kleinen Weinviertler Zeitungsverlag im Bereich „Marketing & Sales“. Mitte der 1990er Jahre hat er begonnen als Telefon-Coach u. Vertriebstrainer sein Wissen Anderen weiterzugeben und dabei Moderations- bzw. Präsentationsluft geschnuppert. Sein privates Interesse gilt dem Musical, Sprechtheater und dem Kabarett – in erster Linie als stiller Genießer. Auf vereinzelte Kabarettexperimente im Duett genannt „PMW-Cabaret“ (Peter Mit Werner…) und „Zu Zweit im Bild“ bereits vor Publikum auf steirischem Boden, folgten 2009 nach dem Umzug ins Wein4tel erste Kameraerfahrungen. Unter anderem als Kleindarsteller, Komparse, Linedancer und Vampir konnte er in Filmen, Werbespots u. bei Live-Events punkten. Nun geht’s im Sommer 2017 zum zweiten Mal auf die Kellergassen-Bühne in der „WORA“ nach Grafenwörth.

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Felix Krasser, Joseph, sein Sohn  

Der in Wien geborene, aber in Kärnten aufgewachsene Touristikkaufmann studierte auf der Universität für Bodenkultur Wien „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ bevor er endgültig ins Schauspiel wechselte. 2015 wurde er an der Schauspielschule Krauss in Wien aufgenommen. 2015 und 2016 war er in der Rolle des „Sergeant David Halse“ in Christian Pfeiffer´s „Jack the Ripper“ im Erlebniskeller Retz zu sehen. Für die erfolgreichen Ö3-Chart-Stürmer Pizzera&Jaus mit ihrem Song „Jedermann“ war Felix 2016 auch das Gesicht für den Ritter in ihrem Musikvideo. Kontinuierlich spielt er in Schul- und Diplomproduktionen der Schauspielschule Krauss mit.

 

Danijela Freitag, Sophie, eine höllische Schönheit und Erster Spieler

geb. in Wien, Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss, Engagements bei Krimi & Dinner, Theater Spielraum, Theater Center Forum, Theater Westliches Weinviertel, Nestroyspiele in Schwechat, Bezirksfestwochen in Wien, Improvisation am TAG, MIMAMUSCH sowie weitere Off-Theaterproduktionen und kleinere Filmrollen wie zuletzt in Tatort